4-Tages-Reise an den Rhein mit Königswinter, Bonn & Köln

Ein schönes Wochenende am Rhein

 

Der Bürgerverein für Heide und Umgebung unternahm seine diesjährige Herbstreise bei bestem Sonnenschein zum schönen Rhein. Mit Frühstück-Zwischenstation in Sittensen erreichten die Reisenden die 2000 Jahre alte kreisfreie Stadt Köln. Köln ist die viertgrößte Stadt Deutschlands mit ca. 1,08 Million Einwohnern. Sie ist ein wichtiger Messe-Standort. Ein Autobauer, ein Chemiekonzern und ein Handelsunternehmen bieten fast 40 000 Mitarbeiten eine Anstellung.  Die Stadtrundfahrt mit Reiseleiterin, die über die Entstehung und Entwicklung der Stadt informierte, begann mit Blick auf die Kirche St. Gereon und führte durch die Altstadt mit imposanten Gebäuden und dem Wahrzeichen – dem Dom – mit seinen beiden 157 m hohen Türmen. Die Besucher sahen die 60 m hohen markanten Kranhäuser in Rheinauhafen, einem modernen Vorzeigeviertel mit Flaniermeile, Yachthafen und Nobelviertel in einem. Vom Stadtteil Deutz auf der gegenüberliegenden Rheinseite hatte man einen schönen „Fotoblick“ auf den Dom und die Hohenzollernbrücke mit den Liebesschlössern. Zurück über die Zoobrücke konnten die Besucher noch einen Blick auf die Kölner Seilbahn werfen.

 

Nach den vielen Eindrücken und Informationen machte sich die Reisegruppe auf den Weg zum Hotel in Remagen-Oberwinter. Tags darauf erkundete sie die Stadt Remagen, die auf ein römisches Kastell zurück geht und heute  aus mehreren Gemeinden zusammengeschlossen wurde und ca. 18 000 Einwohner beheimatet. In der Altstadt wurde das „Alte Jugendheim“, das Römische Museum, die Pfarrkirche St. Peter und Paul mit dem romanischen Pfarrhoftor und das Caracciola-Denkmal besucht.

 

Danach gingen die Gäste auf das Personenschiff „Theresia“ und unternahmen eine Fahrt auf dem Rhein, einem 1233 km langen  Strom in West- und Mitteleuropa und eine der verkehrsreichsten Wasserstraße der Welt. Sie befuhren den Teilbereich zwischen Remagen, vorbei an den Resten der legendären Brücke bis nach Linz und zurück nach Königswinter. Als Quelle des Rhein gilt der Tomasee im Kanton Graubünden in der Schweiz. Seine Mündungsarme erreichen in den Niederlanden die Nordsee, deren wasserreichster Zufluss er ist. Insgesamt bewältigt er einen Höhenunterschied von 2345 m.

 

In Königswinter lockte der Drachenfels, ein Berg (320 m ü NHN) im Siebengebirge mit der Ruine der Burg Drachenfels und dem Schloss Drachenburg.  Ein Teil der Gruppe nutzte die Zahnrad-bahn für eine bequeme Auffahrt, einige wagten sich per pedes mit 20% Steigung den Eselsweg  auf den Berg. Auf halber Strecke liegt die 1913 erbaute Nibelungenhalle mit Gemälden, die Szenen aus Opern von Richard Wagner darstellen. Alle wurden mit  einem fantastischen Panoramablick auf das Rheintal belohnt.

 

Einen weiteren Tag verbrachten die Ausflügler in der Beethovenstadt Bonn. Sie sahen das Beethoven-Geburtshaus, wo er 22 Jahre seines Lebens verbrachte. Heute ist es zugleich Gedächtnisstätte, Museum und Kulturinstitut mit vielfältigen Aufgaben. Das Beethoven-Denkmal steht auf dem Münsterplatz vor dem Hauptpostamt und gilt als Wahrzeichen der Stadt Bonn. Besichtigt wurde auch das Taufbecken in der neuen Remigiuskirche. Der Stadtrundgang endete vor der „guten Stube der Stadt“, dem alten Rathaus, wo Staatsbesucher während der Zeit als Bonn Bundeshauptstadt war,  sich in das goldene Buch eintrugen. Heute ist es Dienst- und Repräsentationssitz des Oberbürgermeisters und Standesamt.

 

Nach der Mittagspause wurde während einer Rundfahrt das ehemalige Regierungsviertel besucht. Die Gäste sahen die feudalen Villen in Bad Godesberg, das Kanzleramt, die Villa Hammerschmidt und das Palais Schaumburg. Sie waren erstaunt über die Vielfalt der Gebäude und Anlagen, noch heute sind einige Ministerien und der Bundesrechnungshof in Bonn.

Auf dem Heimweg besuchten sie die  ehemalige Hansestadt Soest. Ein Rundgang durch die idyllische Altstadt mit den engen Gassen beeindruckte die Besucher. Da in Soest in diesem Jahr die 683. Allerheiligenkirmes gefeiert wird, waren bereits mehrere Fahrgeschäfte aufgebaut und verdeckten zum Teil leider die schönen Fachwerkhäuser. Die St. Petri Kirche mit dem Triumphkreuz und die Hallenkirche „St. Maria zur Wiese“ mit den hohen Fensterbahnen, die im Chor beinahe den Boden erreichen, imponierte die Besucher.

 

Nach diesem  Besuch in der mittelalterlichen Stadt traten die Mitglieder des Bürgervereins bei Sonnenschein und farbenfroher Herbstfärbung der Natur die Heimreise mit vielen Eindrücken,  Erlebnissen und Informationen an.

 

 

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