Rendsburg und der Garten am Nord-Ostsee-Kanal

Am Dienstag, den 08.08.17 besuchte der Bürgerverein von Heide Rensburg auf den Spuren der Geschichte. Zu Fuß und unter einer ortskundigen Reiseleitung besuchten wir die mittelalterliche Altstadt mit ihren engen Gassen zwischen Ober- und Untereider mit dem Zentrum um

die St. Marienkirche, mit dem Altstädter Markt und dem Schiffbrückenplatz. Die St. Marienkirche ist das älteste Gebäude der Stadt – eine dreischiffige Hallenkirche.

Dann Rendsburg-Neuwerk. Das Neuwerk, ursprünglich angelegt als barocke Festung, bildet heute einen Stadtteil südlich der Untereider. Er umfasst den zentral gelegenden riesigen Paradeplatz, die Christkirche und das Arsenal. Alle Strassen gehen fächerförmig vom Paradeplatz aus und sind nach der Sitzordnung an der dänischen Königstafel benannt. Das Lornsendenkmal, einige barocke Gebäude und Gedenksteine erinnern heute noch an wichtige historische Ereignisse. Ein Besuch im Rathaus mit dem großen "Gerhard Denkmal". 

Eine Stadtbesichtigung in Rendsburg lohnt sich – viele meinen Sie kennen Rendsburg und bei der Führung stellten wir fest, wie geschichtsträchtig die Stadt ist und wie die Spuren immer wieder verwoben sind mit Dänemark. 

Das Wahrzeichen ist die Eisenbahnhochbrücke mit der Schwebebahn (im Augenblick außer Betrieb).

Das Mittagsessen wurde direkt bei der Schiffsbegrüßungsanlage  eingenommen. Wir hatten Glück einige große Schiffe fuhren um die Mittagszeit uns fast auf den Teller. 

Weiter ging die Fahrt nach Neuwittenbek zum Schaugarten am Nord-Ostsee-Kanal.

Nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad ist es möglich den Garten zu erreichen. Der beschilderte Weg von der Hauptstraße in Neuwittenbek führt zwischen den Häusern Nr. 49 und 51 hindurch, zunächst hinunter zum Kanal, um dann auf dem ehemaligen Treidelweg die Schifffahrtsstraße in östlicher Richtung zu begleiten. Von hier geht es nach einem Spaziergang von rund 30 Minuten auf steilen Pfad nach oben. Am Gartentor angekommen empfängt den Gartenfreund ein Paradies.

Blühende und fruchtende Quadrate auf verschiedenen Ebenen über dem Kanal laden zur Entdeckung von Themengärten ein und locken in gemütliche Sitzecken. Schiffe aus aller Herren Länder scheinen durch die Bäume des Gartens zu gleiten. Buntes Gemüse, schöne Staudenbeete und ein Teich mit Froschkonzert. Der Teich besitzt eine Flachwasserzone mit verschiedenen Binsen und Wasserminze. Gleich gegenüber vom großen Teich, ist der Japangarten mit Teehaus.

Um das Teehaus ist der Garten im asiatischen Stil angelegt. Ingo Kruse einer der Garteninhaber frönt ein besonderes Hobby. Neue Kunstinstallationen und Schmiedearbeiten schafft er als gedankenanregende Merkpunkte und zur Verschönerung des Gartens. Stählerne Augen die den Kanal beobachten, sind ebenso darunter wie ein Gärtnerbett mit Grasdecke komplett mit Harke, denn "Gärtner sterben nicht, sie beißen ins Gras."

Zwischen Hainbuchen gelangen wir in den Waldgarten, immer den Blick auf den Nord-Otsee-Kanal, es könnte ja ein Kreuzfahrtschiff vorbei kommen. Die Bäume im Waldgarten sind überwiegend Eichen die sehr alt sind.

Schön zum Verweilen ist die Liebeslaube, ein romantisches Plätzchen. Ein alter Kronleuchter schmückt einen Sitzplatz unter einem alten Apfelbaum. Die umgedrehten Wurzelteller gefällten Kiefern verbinden sich mit einem modernen Folly (Narretei).

Der Cafe Platz ist ein schöner sonnenverwöhnter Platz mit freiem Blick auf den Kanal. Wer sich stärken möchte ist hier richtig –einfach an den Tresen gehen, eine Köstlichkeit auswählen und mitnehmen. Doris Burckhardt die Inhaberin des Gartens versteht sich auch auf das Kuchenbacken.Viele kleine Sitzgelegenheiten bieten sich an.

Der Cafe Platz ist von einer Buchsbaumhecke gesäumt in Form von Wellen, eine Verbindung zum Wasser des Kanals. Wir haben es genossen, die Ruhe und immer wieder der Nord-Ostsee-Kanal. "Überall sind wir von Wundern umgeben, wenn wir die Augen haben, sie zu sehen."

Bürgerverein für Heide

und Umgebung e.V.

 

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25746 Heide

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Tel.: 0481-81049